Eines der Themen, die mich am meisten bewegen ist der Umweltschutz. Bei diesem Wort denken die meisten von euch wahrscheinlich zuerst an die Rodung der Regenwälder oder das Schmelzen des Eises an den Polen und Gletschern. Doch Umweltschutz beginnt für jeden einzelnen von uns direkt vor unserer Haustüre.

Oft sehe ich bei meinen Spaziergängen Müll mitten am Weg liegen, obwohl keine 100 Meter weiter ein Mistkübel steht. Das ist meiner Meinung nach nicht nötig. Viele Vögel verwechseln weggeworfene Taschentücher oder Teile von Plastiksäcken mit Baumaterial für ihre Nester und es kann vorkommen, dass andere Lebewesen, wie Fische und Kleinsäuger, Müll nicht als gefährlich erkennen und ihn fressen. Die in ihm enthaltenen Chemikalien (vor allem in Plastikflaschen) sind schädlich für den Körper der Tiere und oft auch tödlich.

Am meisten ärgert mich es zu sehen, wenn Zigaretten einfach achtlos auf dem Boden landen und dann nicht einmal ausgelöscht werden. Denn selbst wenn ich manchmal leere Plastikflaschen, Sackerl oder Packungen aufhebe und in den Mistkübel werfe…Zigaretten sind da doch ein anderes Kapitel. Viele Mistkübel besitzen außerdem eine Fläche, an der sich jene gut ausdrücken lassen.

Ein weiterer Punkt wäre auch, dass einige Leute im Frühling bzw. Herbst sich gerne Zweige von Bäumen und Sträuchern ins Haus holen. Viele reißen jene einfach ab, doch damit ist das Leben dieses Teils der Pflanze beendet. Wenn er hingegen mit einer Gartenschere oder einem Messer abgeschnitten wird, kann er wieder nachwachsen. Ich tendiere jedoch generell dazu die Natur so zu belassen wie sie ist, denn so ist sie am schönsten. Dasselbe gilt für mich bei Blumen, selbst jede noch so weit verbreitete Art ist etwas Besonderes und vor allem in den Bergen ist höchste Vorsicht geboten, denn viele Blumen sind geschützt!

Was kannst du als Privatperson unternehmen, um der Natur zu helfen?

  • Müll in den Mistkübel und nicht auf den Boden werfen und auch mal bereits am Boden liegenden Müll aufheben und entsorgen.
  • Nicht immer gleich das Licht aufdrehen, kaum, dass es zu dämmern beginnt, unsere Augen können sich bis zu einem gewissen Grad gut an dunklere Lichtverhältnisse anpassen.
  • Das Wasser beim Zähne putzen und Duschen nur dann aufdrehen, wenn du es auch wirklich brauchst.
  • Wenn du auf Urlaub fährst alle Geräte, die während dieser Zeit nicht unbedingt Strom brauchen, ausstecken.
  • Zweige von Bäumen und Sträuchern mit einer Gartenschere oder Messer abschneiden, beziehungsweise an ihrem Ursprungsort belassen.

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